Interview Rainer Cherkeh in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zum Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL

„20 Millionen Euro jährlich für: nichts?“, in: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 02./03.09.2017, S. 42

„Das Thema der Verwertung der Persönlichkeitsrechte kann und muss der DFB höchstselbst mit seinen Nationalmannschaftsspielern regeln, dazu benötigt er die DFL ganz sicher nicht“, sagt der Sportrechtler Rainer Cherkeh (Hannover). Sein Fazit: „Der in Paragraf fünf des Grundlagenvertrags als Leistungen der DFL bezeichnete Sachverhalt ergibt keinen Sinn und ist überflüssig. Der DFB hat sich faktisch ohne echte Gegenleistung zu einer erheblichen jährlichen Zahlung an die DFL verpflichtet.“
Wer dieser Argumentation folgt, kann es auch so ausdrücken: Der DFB zahlt der DFL jährlich 20 Millionen Euro für: nichts. Die SZ legte DFB wie DFL diese juristische Position dar. Juristische Gegenargumente gab es dazu nicht, dafür sinn- und in Teilen sogar wortgleiche Antworten. (…)“.

(Quelle: sueddeutsche.de vom 01.09.2017, 18:57 Uhr)

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